Was bleibt: Kunst und Immobilie – Forever!

 

„Die Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich!“ Was meinen Sie, lässt sich dieses Zitat von Rudolf Steiner stimmig auf die Immobilie übertragen? Die Immobilie ist doch auch für die Ewigkeit gebaut und wird durch unseren Spieltrieb ständig kreativ optimiert – oder? Gehören Kunst und Wohnen so unzertrennlich zusammen wie Kastor und Pollux? Erschaffen sie Schönheit, Sicherheit und vor allem Rendite – finanziell genauso wie emotional?

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Wir reden an dieser Stelle bewusst über Kunst und Wohnen im ganz persönlichen Lebensbereich, also in der eigenen Wohnung. Die sogenannte Kunst am Bau trägt natürlich auch dazu bei, Qualität und Aussage von Bauwerken auf den Punkt zu bringen. Sie ist aber für den öffentlichen Raum bestimmt und allgemein zugänglich. Die eigene Immobilie, das Wohnen im Eigentum, kann hingegen privater gar nicht sein. Sie hat viel mit Ruhe und Geborgenheit zu tun, sie ist ein geschützter Raum, in den man nur die Menschen hineinlässt, die man auch dort haben will. Und dieser private Raum ist ausschließlich dafür reserviert, seinen Gedanken nachzuhängen, mit allen Sinnen zu genießen, Glück und Lebensart zu inszenieren – mit und für seine Freunde, seine Familie und sich selbst.

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Die Kunst zu wohnen hat sehr viel mit der Kunst zu tun, die uns in unserer Wohnung umgibt. Kunst ist der berühmte Balsam für die Seele – und noch viel mehr. Sie erzeugt Mehrwert, weil sie uns eine individuelle Wohlfühlatmosphäre schafft, die zugleich entspannt und inspiriert, den Blick auf die schönen Dinge des Lebens lenkt und zugleich die Wertigkeit unserer Immobilie steigert. Das darf ruhig ein bisschen dauern, Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut. Das große Thema Nachhaltigkeit spielt nämlich auch in dem kreativen Spannungsfeld von Kunst und Immobilie eine wichtige Rolle.

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Was ein Kunstwerk wertvoll macht, liegt zu allererst und immer im Auge des Betrachters, dann erst des Marktes, der ja öfter zu Überraschungen neigt. Dazu gehört ausdrücklich der Mut, sich von dem schöpferischen Potential bildender Künstler begeistern zu lassen, neugierig und experimentierfreudig zu sein. Dass dabei allem Enthusiasmus stets stabile Bodenhaftung gewahrt bleibt, ist ein Gebot, das wohl jedem Investment zugrunde liegt – gerne in Personalunion mit dem durch Erfahrung geschärften Blick für Qualität. Auch hier sind Kunst und Immobilie wieder einmal Brüder und Schwestern im Geiste. Aber Assoziationen und Emotionen zuzulassen, die sich beim Betrachten von Bildern oder beim Befühlen von Skulpturen einstellen, ist ein wunderbares Erlebnis. Jeder Raum wird dadurch einzigartig, wird durch das Spiel mit Beleuchtung, Farben und Formen geprägt und nach Lust und Laune modifiziert. Das ist ein visuelles und haptisches Happening, das man in seiner Wohnung so schnell nicht mehr missen möchte.

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Denn Kunstwerke werden uns zu guten Freunden und Vertrauten, die uns mit ihrem anregenden Geist und ihrer positiven Ausstrahlung erhellen und wie selbstverständlich umgeben. Kein Bild mehr, wo vorher noch eins war, ist ein Verlust, den man sich freiwillig nicht antun sollte. Im Gegenteil: Kunst kann man in seiner Wohnung eigentlich nie genug haben…
„Die Kunst ist ewig, ihre Formen wandeln sich:“ Kunst und Immobilie im Gleichklang von Ästhetik, Wertigkeit und Sicherheit, als sinnvolle Synthese von finanzieller und emotionaler Rendite.

 

© Copyright Peter Droege